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"Der Seelenspiegel" ist ein Filmprojekt, das 1996/97 im Dreiländereck von Nordhessen, Südniedersachsen und Westthüringen gedreht wurde. Die Low-Budget-Produktion versteht sich als Hommage an den deutschen Stummfilm der 1910er und 1920er Jahre.
"Das Medium Film ist in erster Linie ein Bildmedium", schrieb Produzent, Regisseur und Drehbuchautor Sven Michael Schreivogel damals in der offiziellen Pressemitteilung. "Ein Film – gemeint ist hier der Spielfilm – sollte eine in Bildern erzählte Geschichte sein. Die Ausdrucksmöglichkeiten der Kamera in Verbindung mit Mimik und Gestik der Schauspieler stellen die zwei wichtigsten Grundkomponenten dieses Mediums dar."
Erzählt wird die Geschichte eines jungen Mannes, der seine Seele dem Teufel verkauft – eine Variante des Faust-Mythos' und damit die Neuinterpretation eines klassischen Filmstoffs. Etwa 125 Mitwirkende vor und hinter der Kamera waren damit beschäftigt, dem spannenden Storyplot Leben einzuhauchen. Nach der Premiere, die am 12. September 1998 im Sterntheater Göttingen stattfand, war der Film in mehreren regionalen Kinos zu sehen.
Im Moment arbeitet Nocturna Entertainment – als Rechtsnachfolger der damaligen Produktionsfirma Direkt Film & Video – an einer DVD-Version.
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